mIcon_Radioediale pfade.org möchte mit Public Radio und dem Pat*innen-Model der Ausgrenzung von Geflüchteten entgegenwirken, neue Möglichkeiten der Beteiligung und des Austauschs schaffen und zur Inklusion der neuen Mitglieder unserer Gesellschaft beitragen.

Diese ist ohne Medienbildung kaum denkbar, denn um die für eine aktive Lebensgestaltung nötige Mündigkeit und Emanzipation zu erlangen, gehört in unserer Informations- und Wissensgesellschaft eine breitgefächerte Medienkompetenz dazu.

Nach intensiver Konzeptionsphase mit Vereinen und Initiativen, die im Geflüchtetenkontext tätig sind, haben wir uns für einen multimedialen Ansatz, zunächst mit dem Schwerpunkt Audio entschieden, perspektivisch entsteht eine Multimediaplattform, die von Geflüchteten und einheimischen Menschen patenschaftlich gestaltet wird.

Radio ist ein niedrigschwelliges und weltweit bekanntes Medium und darum für die Projektarbeit mit geflüchteten und einheimischen Menschen ideal: Häufig wollen Geflüchtete nicht im Bild auftauchen, zu viele Ängste um laufende Verfahren hindern sie, sich öffentlich mit eigenem Namen und sichtbarem Gesicht zu äußern.Icon_Kopfhoerer

mediale pfade.org möchte mit dem Format Audio zudem stark auf mobile Devices setzen, da diese bei der Zielgruppe am weitesten verbreitet sind. So steht den Teilnehmer*innen Aufnahmetechnik zur Verfügung, weil keine teuren Geräte, sondern nur Mikrofone und entsprechende Adapter zusätzlich genutzt werden.